Ales und Irena Kubica
Kamenna Horka 15, Krasna Lipa
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Übersetzung

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Zwei Dörfer ganz oben

Wenn man es nicht weiß, Wo soll man anfangen, es ist am besten, sich darum zu kümmern, was er zur Hand hat. Nächste Umgebung, die, Sünde, oft kennen wir weit weniger als hunderte entfernte Orte, sogar Tausende von Kilometern. Also verlassen wir das Gästehaus und erkunden Hely und Kamenná Horka, zwei Dörfer an der Spitze.
Es ist ein früher frostiger Morgen Mitte Oktober. Die Sonne rollt immer noch liebevoll irgendwo hinter dem Horizont. Es ist nicht so lange, was dämmerte. Wir sind auf den Weiden nur ganz zaghaft bewachsen mit Zug und einsamen Bäumen. Überreife Rubine warten, wenn jemand den Kofferraum schüttelt und eine volle Schürze einsammelt. Es gab eine Zeit, als Apfelbäume die Gärten der Häuser schmückten.
Jahr, Hier, auf den Hochebenen unterhalb des ehrwürdigen Wolfsberges, da war mal ein dorf. PLATZ. Nein, genauer gesagt, Hölle, das heißt, Hölle. Verzerrt zu Helly, počeštěno na Hely. Und um es noch komplizierter zu machen, die Einheimischen bevorzugten den Namen Nassendorf, denn es war wahrscheinlich angenehmer, in Mokrá ves . zu leben, als in der Hölle selbst.
An dieser Seite standen Häuser, in denen Menschen lebten und arbeiteten. In der Hälfte von 17. Im 19. Jahrhundert lebten Bauern in neun Gehöften, Spinner, Leinwand-Tribünen. Zweihundert Jahre später wurde das Dorf an Krásný Buk . angeschlossen – hier lebten schon fast zweihundert Seelen. Als die dreißiger Jahre des kranken zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben wurden, es gab schon vierundzwanzig Hütten. Aber dann brach die Zeit in deiner Taille und du, deren Familien seit Jahrzehnten hier leben, sie mussten gehen. Es blieb eine rohe und kahle Leere zurück.
Die sechziger Jahre kamen und die leeren baufälligen Häuser, die keinen der Einwanderer interessierte, Traktoren und Bulldozer wurden abgerissen. Die Kulturlandschaft bleibt, ein für alle Mal vom Menschen berührt und geformt. Aber ohne Leute.
Die Sonne streckte sich und gähnte strahlend. Dann ging es los, genau wie an anderen tagen, wenn die Wolken ihn nicht vom Hinsehen abhalten, eine Million entdecken…
…dann Hügel und Hügel näher und näher…
…und endlich ein paar lippenzeugen, die die schleichende Wiese gipfelt.
Er hatte von Anfang an hier unter den Stämmen gestanden 19. Jahrhundert Klingenbeck-Kreuz. Ein hohes Holzkreuz von tiefroter Farbe mit einer gemalten Silhouette von Christus, Jesustitel und Engel mit Kelch. Es wurde vom Hauptjäger Johann Georg Klingenbeck aus dem Jagdschloss Doubice gebaut, in wessen Bezirk die Hely fiel. Wieso den? Inu, er hat hier eine Art Wunder erlebt, wenn er hier ist, auf dem Peschkefeld, das bedeckte Bein verheilt. (Ich stehle das Foto von Herrn Kraus in gutem Glauben von der Website und danke ihm dafür.)
Den Gegenstand seiner Dankbarkeit gegenüber Gott ergänzte er durch eine Tafel mit einem ungewöhnlich erhabenen und etwas aufgedunsenen Text. Auf Tschechisch würde es ungefähr so ​​klingen: „O bitterer Tod! O strenger Hof! Meine Güte! O Licht des Himmels! O Ewigkeit! Wer sich selbst überwindet und fromm lebt, sündigt nicht!“
Aber was ist das?? Das ist nicht mehr das strenge Kreuz, die hier bis zum Ende der Nulljahre des einundzwanzigsten Jahrhunderts stand! Irgendwann im Jahr 2010 nämlich die ursprüngliche Form wurde rekonstruiert, heute werden unsere Seelen also wieder wandern, wenn wir die atemberaubend bemalten Metallsilhouetten der Charaktere betrachten. Und ein schützendes Sechseck aus Säulen, die durch eine Kette verbunden sind.
Meisterstück, Was sagst du? Es wurde jedoch auch von dem eskoliper Maler Michal Janovský . geschaffen! Das war noch in den Tagen, als er in einer Fabrik arbeitete und das Malen für ihn ein abendliches Hobby war. Heute ist er einer der gefragtesten und am meisten ausstellenden zeitgenössischen tschechischen Künstler, auf deren Bahnen lange Schlangen stehen.
Also tschüss vom Kreuz, der auf dem Weg einer frommen Prozession stand, die jeden sechsten Donnerstag nach dem Gründonnerstag, nämlich am Fest der Himmelfahrt des Herrn, vorbeigekommen, er kniete am Kreuz, Lieder gesungen… Es ist lange her. Vor so langer Zeit…
Es ist schwer zu gehen. Also noch ein Blick ins Tal. Ein Bild von einem nebligen Morgen. Antoine Watteau? nicht, es ist nur ein Genius Loci des alten Hel.
Immerhin ist ein Haus geblieben. Der südlichste, in Sichtweite von Kamenná Horka. Nur einer. Und ein Kreuz vor ihm. Ein ungewöhnliches und einzigartiges Kreuz in dieser Gegend, bzw. die Qual Gottes. Sie sind säulenförmig, und Sie werden so etwas nirgendwo in Krásnolipsko . finden.
Über den vier Nischen sind die Namen der vier Evangelisten eingemeißelt, aber ihre Bilder werden schon sehr lange vermisst. Richterkreuz. Entsprechend, wer hat ihn errichten lassen. Wahrscheinlich war er ein vereidigter Gärtner (wir würden heute wohl einen forensischen Experten sagen) Johann Christoph Richter, und er hat es irgendwann in den 1990ern gemacht 18. Jahrhundert. Bis vor kurzem war nur der Steinteil schief verblasst. Aber die Zeit ändert sich noch. Vielen von uns ist die Vergangenheit nicht mehr gleichgültig.
Noch ein paar Schritte und wir sind wieder am Ausgangspunkt. Ein letzter Blick auf die ehemalige Hely. Fluch, es wird nicht das letzte sein. Ich kann dich ganz hören, wie du sagst – da müssen wir nachschauen. Aussehen! Und laufe am gelben Schild am Hang unter dem Kreuz entlang. Sie kommen an den spärlichen Überresten von Helens Gebäuden vorbei. Wenn du was hast, Unterhose. In Erinnerung an diese, die ihr Leben hier gelebt haben.
Es ist noch früh am Morgen. Aber wir sind schon nach Kamenná Horka . umgezogen. Das Krásnolipská-Becken ist voller Nebel, die die Sonne durch ihr unendlich starkes Halogen zu verbrennen versucht. Kamenohorské Wiesen brennen mit eisigem Feuer.
Dann reißt jemand im Weltraum den Vorhang auf und der Held der Sonne betritt mit voller Wucht die Szene. Es ist still, sogar die vögel wurden sprachlos, denn diese Schönheit kann nicht weggetragen werden.
Und die Sonne sieht sofort liebevoll aus und streichelt das größte Kamenohorská-Gehöft in Gold, Köglers Haus. Schlussendlich 18. Jahrhundert lebte hier ein gewisser Josef Kögler mit seiner Familie – Beachtung, nicht der Naturforscher und Urheber des gleichnamigen Naturlehrpfades, die nur ein paar zig Meter entfernt führt, sein Namensgeber – also Gastwirt, denn im Haus gab es jahrelang eine Kneipe.
Nein, dass ich dich nicht anlüge! Das Sonnenwendegericht könnte heute einen Namen haben, Wenn sie es gewesen wäre, hätte sie den Krieg überlebt.
Josef Kögler. Initialen auf den Säulen rund um die Tür, ergänzt durch ein optimistisches Ankersymbol = Geschäftserfolg, Liebe und Hoffnung. Irgendwann hat unser lieber Wirt Factoring gewonnen und Garn verkauft, dem er seinen Sohn gewidmet hat. Aber es fasziniert uns mit etwas anderem, jedoch ist er seit über zweihundert Jahren nicht mehr hier. Er hat sich vor seinem Haus ein schönes und ungewöhnliches Kreuz errichten lassen. Köglers Kreuz.
Sie sind doppelte göttliche Qual, mit einem reichen Gewirr von Akanthus, Rosette eine Volute, vergoldet und geprägt. Diese Vervielfältigung ist sehr ungewöhnlich, Jedes Detail hier hat die gleiche Vorder- und Rückseite, eine zur Freude der Passanten, der zweite für einen Blick aus dem Haus. Lampen hingen an kunstvollen Seitenhalterungen. Es gab ein Zitat aus dem Lukasevangelium auf einer Blechkartusche zwischen Christus und der Jungfrau Maria: Vater! Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie thun, deshalb: Vater! Verzeih ihnen, denn sie wissen es nicht, was er macht. Aber, wie möglich bis heute.
Sehen, dass ich es nicht schaffe, hier mal eine ansicht von der anderen seite, von zu Hause. Vielleicht erzählt es dir jetzt einer von euch, dass Křivánek so schlau wie ein Radio ist. Ich bin nicht. Ich weiß es einfach, wo zu suchen. Die meisten Fakten in diesem ersten Skapulier verdanke ich Natalia Belisova und ihrem Buch Reise durch den geistigen Besitz von Krasnolipsk. Es ist immer noch hier und da. Kauf es. Sie ist wunderbar.
Verabschieden wir uns von Köglers Kreuz durch die Augen derer, der in Prozession ging und andächtig niederkniete. Es ist wunderschön und es gibt nicht viele davon in den tschechischen Ländern, wenn überhaupt.
Kamenná Horka hatte ein Ende 18. Dreiundzwanzig Jahrhundert Häuser. Hundert Jahre später lebten fast vierhundert Menschen in einundfünfzig Häusern. Heute? Zwanzig. Und doch lebt es hier durch die Saison, denn Kamenná Horka ist heute in erster Linie ein Gebiet der Häusler. Es ist ein bisschen wie ein lebendiges Freilichtmuseum mit Fachwerkhäusern. Ich werde dir keine Fotos anbieten. Ich möchte nicht in die Privatsphäre der Eigentümer eindringen, vielleicht würde es ihnen nicht gefallen. Komm her und überzeuge dich selbst. Und halten Sie bei einer der Aussichten an. Auf diesem zum Beispiel vor Ihnen ziehen die drei höchsten Berge des Lausitzer Gebirges in perfekter Ordnung vorbei, von links: Luž, Pěnkavčí vrch und Jedlová

Von einem anderen haben Sie Krásná Lípa, zu der Kamenná Horka heute gehört, wie in deiner handfläche.
Und vergiss nicht, an der Meadow Bar anzuhalten! Selbstbedienungsbar mit Schmiede und Galerie, ein Ort der Ruhe und Erholung für jeden Passanten. Utopie, was funktioniert.
Im Delta unter dem Kreuzabsatz starrt uns das Lamm Gottes an und legt nichts drauf, dass der Speer der Zeit ihn aus den Augen gelassen hatte. Er sieht uns trotzdem.
Schindlers Kreuz werden Sie nicht verpassen. Es wird dich aufhalten und zum Nachdenken bringen. Und es ist nicht einmal ein bisschen wichtig, woran du glaubst und wovon du dir sicher bist. Zu, was wir heute ein wenig implizit nennen „sakrale Denkmäler“, fehlt heute. Wir haben Rituale verloren, keine Zeremonie wird getragen, es bleibt keine Zeit zum Nachdenken und Verlangsamen. Jemand hat einen wichtigen Teil unseres Lebens gestohlen. Die Vorfahren sehen es und geben uns hier und da eine helfende Hand. Also lass es uns annehmen und für einen Moment einfach wir selbst sein und es wahrnehmen, was ist jetzt und hier. (Ich entschuldige mich für die unaufgeforderten Ratschläge 🙂, aber es wurde aus den Tiefen der Seele geäußert.)
Kamenná Horka und seine Wiesen. Eine der ersten Wiesen des Lausitzer Gebirges. erinnern, dass nirgendwo sonst so schöne Wiesen sind, wie hier. Und weisst du was? Lass uns rausgehen und für eine Weile in diese Fußstapfen treten, wer hat einmal das Grün in Weiß geändert, als sie mit einem Wasserkanister von Leinwand zu Leinwand gingen und um die Sonne baten, aufhellen, was soll gebleicht werden. Ich werde hier die Verbindung trennen und mich rechtzeitig mit einem anderen Skapulier bei Ihnen melden. Und danke, für den gemeinsamen Spaziergang, sie hat getäuscht.

Veröffentlicht auf: 21.10.2021  -  abgelegt unter: Blog  -  Stichwort: , ,